wer wir sind und was wir tun

GEMEINSAM FÜR TOLERANZ!

JASS – just a simple scarf befürwortet Diversität und steht für Respekt gegenüber »dem Anderen« und »dem unbekannten Fremden«. Wir setzen uns gegen die Diskriminierung von Minderheiten ein. JASS nimmt mit dem Motto: »just a simple scarf« exemplarisch Bezug auf die Diskriminierung von muslimischen Glaubensangehörigen. Der Verein nimmt die Thematik »Kopftuch«, als eines der häufig genannten Erkennungsmerkmale der Zugehörigkeit zum Islam, auf und verarbeitete sie zur Aussage: »es ist nur ein Tuch«. JASS engagiert sich ganz grundsätzlich für Toleranz gegenüber Minderheiten und setzt sich gegen Vorurteile, Stereotype, Diskriminierung und Rassismus ein. JASS steht für Toleranz. Dabei arbeitet JASS mit verschiedenen Bereichen:

. JASS info liefert Fakten, Geschichten und spannende Ereignisse.

. JASS genuss lädt zum Genuss von Vielfalt ein.

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JASS info

JASS info widmet sich der Informationsvermittlung. Dabei werden verschiedene Themen im Umgang mit Minderheiten aufgegriffen und Angehörigen von Minderheiten wird die Möglichkeit geboten, aus ihrem Blickwinkel zu erzählen. Ausserdem soll durch Informationsveranstaltungen gezielt gegen Halbwissen oder Halbwahrheiten und daraus entstehende Vorurteile vorgegangen werden. Dazu lädt JASS Experten ein. Angestrebt wird eine differenzierte Betrachtung der Besucher im Umgang mit Minderheiten. Es soll ein Gegenpol zu den emotionsgeladenen Diskussionen im Stile der „Arena“ geschaffen werden, ein Gefäss, in dem vertiefte Auseinandersetzungen zu verschiedenen Themen rund um die Diskriminierung von Minderheiten möglich sind und ein Austausch stattfinden kann.

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JASS genuss

Gegessen wird an jedem Ort der Welt, weshalb Essen verbindet. Durch die soziale Interaktion soll ein aktives Zeichen gegen Ausgrenzung gesetzt werden. Darum wird mit JASS genuss dem urbanen Trend »Wert auf die Ernährung zu legen & diese zu geniessen und damit zu experimentieren« gerecht. Kulturelle Vielfalt soll über das Essen geniessbar gemacht werden. Sie soll »gluschtig« machen…Durch verschiedene Veranstaltungen soll die gesellschaftliche Durchmischung gefördert werden – wir wollen Diskriminierung durch Interaktion und Freude bekämpfen: Die Freude an gemeinsamen Erlebnissen und am Essen sollen dafür den Ausgangspunkt bilden – JASS ist ein Gesellschaftsspiel.

Warum wir tun was wir tun

Das Projekt basiert auf der Idee einer Studentin der Sozialen Arbeit ZHAW. Im Rahmen ihres Studiums waren verschiedene Leistungsnachweise zu erbringen. Einer dieser Leistungsnachweise setzte sich mit der Muslimfeindlichkeit in der Schweiz auseinander. Ein anderer Leistungsnachweis mit dem Bild, das Massenmedien von Migranten zeichnen. Die vertiefte Auseinandersetzung mit diesen Themen und das dritte Mandat der Sozialen Arbeit, (nach Staub-Bernasconi) führten zur Idee von JASS. Ein Teil des dritten Mandates besteht aus dem Ethikkodex der Sozialen Arbeit, welcher wiederum auf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO und auf den Europäischen Menschenrechtskonventionen aufbaut. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde aufgrund der Geschehnisse im 2. Weltkrieg verkündet. Darin ist in Artikel 2 das Verbot zur Diskriminierung zu finden:

»Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.«

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(Bild: © UN Photo)

Das Verbot zur Diskriminierung findet sich zudem auch in der Bundesverfassung der Schweiz im Kapitel der Grundrechte wieder. Artikel 8 Abs. 2 BV hat folgenden Wortlaut:

»Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.«

Mit dem Artikel 8 der BV bekennt sich das Schweizer Volk zur Toleranz und gegen Diskriminierung. Der Artikel ist ein bedeutender rechtlicher Grundpfeiler der hiesigen Gesellschaft und trotzdem findet Diskriminierung täglich statt. Ob bei Bewerbungsgesprächen aufgrund des Familiennamens, bei Kopftuchverboten in Schulen und an Arbeitsplätzen, oder durch „racial profiling“ der Polizei – Diskriminierung hat viele Facetten und betrifft Minderheiten aller Art. Aufgrund der antiislamischen Stimmung, die von verschiedenen Parteien und Gruppen verbreitet und von den Medien in den letzten Jahren befeuert wurde, sind fremd aussehende Menschen und Menschen muslimischen Glaubens besonders davon betroffen.

JASS ist die Antwort auf Rassismus, Diskriminierung, Stereotypisierung und Xenophobie in der Schweiz. Angehörige der Mehrheitsgesellschaft setzen mit JASS – just a simple scarf ein Zeichen für Toleranz und Respekt gegenüber Minderheiten. Hinter JASS steht kein Auftraggeber oder eine bereits bestehende Organisation. JASS gründet sich aus dem dritten Mandat der Sozialen Arbeit und stützt sich auf die UNO Menschenrechtserklärung und die Bundeverfassung.

Willst du wissen wer denn hinter dem ganzen steckt? Dann klicke hier!

Willst Du bei JASS mitmachen? Dann ist dies der Link für dich!